04. / 05. März Skiweekend in Engelberg – vom Winde verweht

Das diesjährige Skiweekend fand unter ganz speziellen Bedingungen statt. Die Anzahl wagemutiger Dottiker Skifahrer hielt sich leider ein wenig in Grenzen. Dennoch traten 6 Turnerinnen und Turner den Weg nach Engelberg an. Car-Chauffeur Phil führe uns sicher und gekonnt die engen Kurven hinauf, bis ins berühmte obwaldner Dorf. Schon auf der Anfahrt studierte unserer Präsident und Hobbymeteorologe Gabriel die Wetter- und vor allem Windverhältnisse unseres Zielortes. Die Infos auf der Webseite von Engelberg verhiessen nichts gutes. Auf Grund starken Windes konnten die Anlagen nicht in Betrieb genommen werden. Nun gut, waren wir trotzdem in Engelberg und entschlossen uns, die kulinarischen Seiten von Engelberg zu entdecken. In der „Kafikaufbar“ trafen wir auf die Jubla Dottikon, die ebenfalls ein Wochenende im Schnee verbringen wollten. Dann ging es weitern zum Z’Mittagessen und schlussendlich zur Apreskibar. Tja, sie sind ein spezielles Völkchen, die Zürcher. Fand in der erwähnten Bar ein ZH-Treffen mit entsprechendem Sound, Deko und Verhaltensmuster statt. Um 15.00 Uhr fuhren wir mit der Standseilbahn bis Gerschnialp und dann mit den Gondelbahn bis Trübsee. Nun folgte der doch etwas spezielle dritte Teil mit dem Rattrack. Zusammengepfercht auf der Gitterladefläche, direkt hinter dem Auspuff, ging es steil unserem Ziel entgegen: Das Bergrestaurant Jochpass.

Oben angekommen bezogen wir unser grosszügiges Nachtlager. Die Zeit bis zum Z’Nacht verbrachten wir im Gade beim Nagle. Der feine Dreigänger schmeckte uns vorzüglich. Den Abend liessen wir bei Möntzezwetschge und gefühlten weiteren 100 Kilo Nägeln ausklingen.

Die Nacht verlief ruhig. Die „Skifahrer“ schliefen tief. So tief, dass sich nicht einmal alle von die Lawinensprengungen am frühen Morgen wecken liessen. Das feine Zmorge war von der grossen Diskussion begleitet, ob wir an diesem Wochenende doch noch einmal auf die Skier stehen sollten. Der Sportler Geist siegte und so zogen wir dank „Spezialkonditionen“ ein paar Schwünge in den frischen Schnee. Vor der Talabfahrt stärkte wir uns nochmals im Bergrestaurant. Die Abfahrt ins Tal war sehr abwechslungsreich: Pulver, Sulz und Eis.

Die Heimfahrt konnten wir dann sehr zügig und ohne Stau absolvieren. Danke Phil für s ‚Fahren und die Vor-Ort Organisation. Für die vorgängige Organisation ein herzlicher Dankeschön an Karin. Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Jahr.

2017-03-04 Skiweekend Engelberg

 

Tobias Meier
Tobias Meier