Masken, Ski und Sonnenschein – Skiweekend 21

Früh am Morgen des 27. Februars sass eine kleine, maskierte, aber muntere Truppe im PKW unterwegs ins tiefste Bündnerland. Genauer gesagt nach Flims-Laax-Falera. Die Pandemie liess Ende Februar noch nicht locker und somit konnte das geplante Skiweekend leider nicht wie gewohnt über zwei Tage durchgeführt werden. Das OK und der Vorstand entschieden sich frühzeitig eine planbare Alternative zu gehen und den Anlass als Tagesausflug durchzuführen. Wie schon gesagt sass nun die muntere Truppe im Auto, der Wetterbericht hat bestes Frühlingswetter gemeldet. Sogar über +10°C auf dem Berg soll es werden. Deswegen wurde die Abfahrt früh am Morgen gewählt, damit man zu Betriebsstart die erste Gondel erreicht und somit die noch guten Konditionen am Morgen nutzen kann, ganz im Sinne des OKs. Der Plan ging sehr gut auf, quasi kein Verkehr auf den Strassen, die Fahrt nach Graubünden ist fast im Fluge vergangen und wir sind rechtzeitig angekommen. Nur der Wetterbericht hatte es wohl nicht genau genommen. Schönes und frühlingshaftes Wetter konnten wir in Flims nur erahnen. Nämlich weit über uns, über dem stockdichten Nebel. Auch die ersten Gondeln führten noch nicht durch die Nebeldecke. «Na gut», hiess es, «Auf dem Gletscher ist bestimmt Sonne, da sind wir auf 3000 Metern». Also versuchten wir die Pistenbeschränkung, im Schritttempo die Piste abwärts fahrend, im Nebel zu finden, damit wir von Pfosten zu Pfosten die nächste Talstation erreichen, die uns höher und näher an den Gletscher führt. In der Gondel nach «La Siala» brachen wir dann tatsächlich durch den Nebel hindurch und konnten zum Gletscher traversieren wo perfekte Pisten und Schneebedingungen auf uns warteten. Nach einigen Abfahrten war schon Zeit fürs Mittagessen. Die Restaurants und Terrassen waren bekanntlich geschlossen aufgrund der COVID Situation, jedoch fanden wir bei einer Alphütte mit Grill einige Holzläden, die praktischerweise eine gute Sitzgelegenheit darboten. So liess sich die Flimser-Käsewurst doch ganz gut geniessen. Auch Petrus schickte in der Zwischenzeit den Nebel grösstenteils fort und wir konnten sogar Sonne tanken. Nach einigen weiteren Abfahrten im grossen Skigebiet wagten wir uns schlussendlich an die Talabfahrt, herunter via Grauberg bis nach Flims. Unten angekommen waren wir allesamt erschöpft aber zufrieden und machten uns auf den Heimweg Richtung Aargau. Danke an die kleine und muntere Turnerschar für den großartigen Skitag. Wir hoffen darauf, dass nächstes Jahr wieder ein «reguläres» Skiweekend durchgeführt werden kann und sich noch einige Turner und Turnerinnen der munteren Truppe anschliessen.

Matthias Hegglin
Matthias Hegglin